Faktencheck

Wir sagen, dass mehr als als 70% aller Website-Betreiber gegen die Regeln der Datenschutzgrundverordnung verstoßen, weil sie ungefragt Ressourcen Dritter nachladen lassen, wobei die IP des Online-Besuchers (ein personenbezogenes Datum) elektronisch verarbeitet wird.

Nun wollen wir diese Behauptung auf den Prüfstand stellen!

Ist es wahr, dass ...

      1.) ... die IP ein personenbezogenes Datum ist?
      2.) ... personenbezogene Daten im Hintergrund übermittelt werden?
      3.) ... Ressourcen Dritter in Internetseiten eingebunden sind?
      4.) ... diese Problematik datenschutzrelevant ist?
      5.) ... mehr als 70% davon betroffen sind?

Die Punkte 1 bis 4 wurden bereits von kritschen Anwälten durchleuchtet.

Hier sind die Antworten:

Rechtsanwalt Dr. jur. Dirk Lindloff

Rechtsanwalt Thomas Feil

⚠ Sie verlassen den Server des Web-Consulters! Disclaimer

Der Punkt 5 lässt sich schwer beweisen, aber wenn Sie mal genau überlegen, was es alles an Ressourcen gibt (Google-Fonts, Google-Maps, Google-Analytics, Facebook-Pixel, Skripte, CSS, und vieles mehr) lässt sich unschwer ableiten, wie viele Website-Betreiber davon Gebrauch machen und betroffen sein können. Ob Sie selbst dazugehören, lässt sich mittels unserer Dienstleistung feststellen. Einige Webmaster sind bereits hergegangen und haben diverse Ressourcen entfernt. Das Problem ist aber, dass sie sich zum Teil tief in der Ordner- oder Dateistruktur befinden und daher leicht zu übersehen sind. Nicht ganz trivial ist, dass einige Ressourcen durch Javascript erst während des Seitenaufrufs entstehen können und sich deshalb überhaupt nicht erkennen lassen. Unser Diagnosetool der Deep-Scan-Analyzer (DSA) bohrt sich förmlich tief in die Datei- und Ordnerstruktur einer Website hinein und spürt ausgehende Ressourcen auf, ohne dabei Einblick in sensible Daten zu nehmen oder diese gar abzugreifen.